image

image


image

image

 


Regelmässiger Höck der MG St.Burkhard
Jeden 1. Freitag im Monat, ab 20h im Restaurant Frohsinn in 5630 Muri


www.frohsinn-muri.ch


          - Update: 15.04.2014                                                    - News:  Startseite           



next Quick-News - Segelschlepp-Treffen, Buchs

Wann:  03./04. Mai 2014 Notiz:  siehe auch - Termine

 


02. April 2014 - Der neue Rasenmäher

 

Liebe Leser,

unser neuer Rasenmäher ist eingetroffen!
Diese.. und andere Kurzinfo's werden bald folgen.

Viele Grüsse und bis bald...


16. März 2014 - RCS-Hangflugwettbewerb in Zäziwil
                           - Hang- Segelflug und Schluss der Indoorsaison

Hallo liebe Leser,

endlich die ersehnten BILDER !!  (Vielen Dank an alle Fotografen!!)

Die Hallensaison ging diesmal etwas unscheinbar zu Ende...  will heissen, ohne grosses Finale.
Es machte den Eindruck, dass ein bis‘chen die Luft draussen ist, in der Halle zu fliegen. Zwar waren stets einige (Stamm-) Piloten in der Halle anzutreffen, aber der rauschende Bau- und Flug-Boom, wie anno dazumal, war eher rückläufig...
Vielleicht lag es daran, dass es keinen wirklichen Winter gab und wir vermehrt auch draussen fliegen konnten?! Oder aber der Eindruck täuscht und wir werden nächstes Jahr wieder mehr Action beim Indoorfliegen haben; kommende Saison werden wir herausfinden, was Sache ist.

Das Hangfliegen wurde von ein paar Spezi’s... (*Puristen)      >>>*ein Purist ist:
Purismus (lat.: purus = „rein“; frz.: le purisme = „der Purismus“) bezeichnet eine Geisteshaltung, die nach Reinheit geistiger Schöpfungen strebt und versucht, sie von „fremden“ Zutaten (wie z.B. EL-Motoren:) zu befreien...

...von uns, sozusagen das ganze Jahr durch praktiziert. Wen wundert's? Bei diesen guten Windverhältnissen… und dann die ganze Zeit noch praktisch ohne Schnee... Zusätzlich waren Training‘s für einen kleinen Hangwettbewerb angesagt, den wir dieses Jahr endlich wieder einmal bestreiten wollten, nämlich den...

...RCS-Hang – den "Zäziwiler" - diesen hatten wir zum ersten Mal im Jahre 1998 besucht; also vor 16Jahren..!! Damals stellten sich fünf Piloten - diesmal noch deren Vier - von unserer MG-SD, der Aufgabe.
Am überschaubaren und auch sehr einfachen Konzept hat sich seit jeher nichts verändert. Modelle auf den Berg tragen (uff!) - runter zum Ziellandefeld - gestaffeltes Werfen der Modelle durch Mitglieder des hiesigen Vereins - genau 3Min. fliegen - Ziellandung auf einer Linie und in einem vorgegebenen Landefeld.
So einfach wie es sich anhört, ist es aber bis heute nicht; es gibt mehrere Zeugen, welche dies bestätigen können.

Als Fahrgemeinschaft (Remy, Mario, Tobi und Elmer) gestartet waren wir um 06.15h morgens in der Früh, damit wir das Briefing um 08.15h vor Ort nicht verpassten.
Zum Glück gab es bereits wärmenden Kaffee und Gipfeli, denn es war noch grau in grau bewölkt - garniert mit frischlichen Aussentemperaturen. Nach der kurzen Einweisung hiess es die Modelle auf ihre Funktion prüfen und zum ersten Durchgang auf den Berg tragen.
Doch oje... trotz heftigem Rühren der zwei Hebelwerke am Sender, liessen sich die Ruderflächen der linken Tragfläche von Remy's Spider nicht zur Arbeit überreden!? Und schon wurde es etwas hektisch unter unseren Teilnehmern; sowas kann niemand gebrauchen zu Beginn eines Wettbewerbes.
Nun... Remy nahm sich der Sache an und die Anderen marschierten derweil zum Startort hinauf. Um es vorneweg zu nehmen; Remy brachte seinen Flügel wieder zum Funktionieren (der Vorbesitzer "vergass", die Stecker der Servo's in der Fläche gegen ungewolltes auseinanderziehen - z.B. mittels Klebeband, zu sichern!) und konnte den verpassten Start am Ende des Durchgang's Nachfliegen; null problemo also.
Es wurden Modelle von einer ungeahnt grossen Anzahl verschiedener Typen eingesetzt: von der kleinen Schaumwaffel über leichte 2-Achs Segler, über Zwecksegler, über F3J/F3B-Segler bis hin zu vereinzelten Scaleseglern wie z.B. Pilatus B4, ASK, ASW etc.  Nicht schlecht staunte übrigens jener Pilot, welcher meinen grünen Graphite friedlich dort im Gras liegen sah - es war nämlich früher mal seiner.
J

Eine bestimmte Mindestgrösse des Segler‘s erleichterte dem Piloten (zumindest am Morgen) die Sicht zum Fliegen; denn diese war durch die düstere Bewölkung etwas eingeschränkt. Am Nachmittag herrschte dann zwar strahlend Sonnenschein... mit jedoch auffrischendem West- Nordwestwind, welcher dann von hinten an die Abwurfstelle blies. Mit solchen Windbedingungen eine 3-Min. Zeit zu erreichen, war dann auch nicht gerade das Einfachste. Eine geschickte Flugtaktik war nun sehr gefragt.
Unser 4er-Trüpp'chen kämpfte gut und konnte (oftmals, wenn auch nicht immer..) das Geübte in den Wettkampf umsetzen. Dennoch spürte man bei dem Einen oder Anderen eine kleine, versteckte Nervosität, welche sich in der Rangliste nachvollziehen lässt.   ;-]
Man muss schon drei sehr gute Läufe hinlegen, wenn man in den vorderen Rängen landen möchte.
Als kleines Beispiel sei genannt; die Zeitabweichung vom Sieger Markus Minger, 1.Lauf 1Sek., 2.Lauf 2Sek., 3.Lauf 2Sek. - zum 30. Rang von Elmer, 1.Lauf 1Sek., 2.Lauf 1Sek., 3.Lauf 0Sek....  die grössere Abweichung zur Ziellinie und eine Landung kurz über das Landefeld hinaus, bescherte die Klassierung in der Mitte(!) des Teilnehmerfeldes. Darum heisst es für's kommende Jahr - üben, üben und nochmals üben...!
Vielleicht lassen sich für’s nächste Jahr noch ein paar zusätzliche Kampfpiloten für den „Zäziwiler“ überzeugen.
J

Unter allen Anwesenden (auch unserer MG-SD) war man sich einig: es hat richtig grossen Spass gemacht; die lockere Atmosphäre, das Fachsimpeln untereinander, der 'nicht zu grosse' Wettbewerbsdruck, die feinen Würste vom Grill, das Wandern auf den Berg, das schöne Frühlingswetter und das Draussen sein - in der Natur... wir kommen wieder!

Bilder und Bericht Bericht des hiesigen Vereins.

Für Interessierte (Segler, Surfer und sonstige windhungrige Aktive) hab ich hier noch eine Windtabelle zum "Umrechnen" der verschiedenen Bezeichnungen von Windgeschwindigkeiten. Des weiteren ein lesenswerten Hangflug-Kodex - schaut doch mal rein.

Viele Grüsse - Elmer


11. Februar 2014 - Hangflug Aesch/Lindenberg

 

 

 

 

 

 

Liebe Leser!

Der Schnee-arme, dafür Westwind-reiche Januar/Februar 2014 beschehrt uns immer wieder Gelegenheiten, Hangfliegen zu gehen – und das mitten im Winter (juhuu J ). Lediglich die Bauprojekte zu Hause im Bastelkeller, leiden ein wenig - oder auch etwas mehr…  ;-]

Hangflug Aesch/Lindenberg:
Eine empfohlene Ausrüstung für einen - einigermassen angenehmen - Aufenthalt an der kalten Windchill-Luft am Hang sind folgende:
-mehrschichtige, warme Klamotten im Zwiebelprinzip (Thermounterwäsche, Skihose- pulli, Jacke und Socken)
-isolierende Wanderschuhe (festes Schuhwerk)
-Buff um den Hals- und um den unteren Gesichtsbereich zu schützen
-gut schliessende (selbst-tönende) Sonnenbrille oder Skibrille
-Mütze/Schaaal
-Handschuhe (fingerlos) oder Sender- Schutztasche (empfohlen)
-einen Windanzeiger (hat schon Absaufer/Aussenlandungen verhindert wenn der Wind mal dreht)
-Thermoskanne mit Tee/Kaffee/Zaubertrank (hehehe...)
-Fotoapparat (denn das Winterfliegen ist speziell für harte Jungs!)
…und wenn’s in den Schnee geht:
-Schneeschuhe
-(höhen-verstellbare) Wanderstöcke
-ev. Isomatte zum Sitzen 

Tipp's für warme Hände und das Winterfliegen:
Winterfliegen-und-warme-Hände
Kälte-und-modellflug
Auch sollten Lipo- und auch NiMh- oder NiCd-Akkus vor der eisigen Kälte geschützt werden; also isolieren, wenn möglich, hat noch nie geschadet. Die Kapazität der Akkus leiden in der Kälte sehr...

-In den letzten Tagen hatten wir super Westwind, welche wir zum Fliegen in Aesch/Lindenberg nutzen konnten. Die Thermik war teilweise sehr ausgeprägt – ausserordentlich gut für diese Jahreszeit!

Bei stürmischen Verhältnissen von bis zu 34Knoten (heute!), konnten wir bereits unsere dicksten Boliden fliegen wie z.B. Valenta L-213 (meine Stahlsteckung ist bestellt und wird bald geliefert :) oder voll ballastiere F3X-Modelle. Hier ist es jeweils von Vorteil, wenn man einen Kumpel als Helfer/Werfer beiseite hat. Nicht immer ist es ein Leichtes, ein so grosses und/oder schweres Modell einhändig zu werfen. Die andere Hand sollte ja am Sender (innerhalb des Senderschutzes) bereit sein… für ein sofortiges Eingreifen bei starken Böen; ein spannendes Unterfangen kann ich Euch sagen.
Für solche Situationen habe ich einen Combi-Switch-Schalter (Seiten- mit Querruder) programmiert; mit rechts bediene ich nun Höhen- Seiten- und Querruder, während ich mit der Linken das Modell werfe. Übrigens kann ich auch schon vor dem Werfen das Modell um die Längsachse stabilisieren/steuern, obwohl der Segler noch in der Hand liegt…!
Gerade heute ist mir die L-213A sozusagen aus der Hand geflutscht; aber null problemo mit der Rechten am Steuerknüppel ;-]
Mit dem Android-Handy können wir (im Live-Niederschlagsradar erkennen) sogar den da kommenden Graupelschauer begegnen und uns entsprechend vorbereiten. Vergangenen Sonntag hatten wir so - drei kurzen Wolkenbrüchen getrotzt... und immer wieder neu aufgebaut und sind weitergeflogen; anschliessend war ja schliesslich strahlend Sonnenschein! Dies von morgens halb 11Uhr - bis - Nachmittags um 16Uhr!!

Tobias riss es an diesem Tag seinen Sharp-Wind unmittelbar aus der Hand, obwohl er noch gar nicht werfen wollte. Das Modell stieg steil nach oben (ca. 4m hoch) und drohte, nach hinten oder seitlich abzudriften. Er reagierte prompt; drückte stark nach und… landete den Sharpi direkt wieder neben sich im Gras. So kann’s auch gehen – gut reagiert und ein Restart war gefragt...  J

Sogar Remy trotzte einmal dem 'Unwetter' und startete seinen Volcano in den stürmischen Wind. Übung macht den Meister - so die Devise am Hang! Er flog, genoss und (vermutlich) fror... so, wie die Meisten heute in Aesch... aber das ist HANGFLUG pur!!! Nachher gibt's ja feinen, warmen Kaffee ;-D

Rotmilan:
Mario wäre bereit, seinen neuen Probanden einzufliegen… jedoch gab es noch keine Gelegenheit, dies zu unternehmen; er ist nicht immer vor Ort, wenn’s stürmt. (selten, aber wahr, s'Elsass ist schööön... J)
Alle Anderen warten immer noch gespannt auf die Lieferung!


RCS-Hang Wettbewerb in Zäziwil:
Der Wettbewerb RCS-Hang in Zäziwil rückt langsam näher (nur noch 4Wochen); daher werde ich die angemeldeten Piloten (Anmeldeschluss: 08. März 2014!!) einmal spontan zu einem Übungsdurchgang (irgendwo am Lindenberg) einladen. Dies soll den Erstteilnehmern und auch allen anderen etwas Routine und Sicherheit der angeforderten Aufgabe vermitteln. Es dürfen mir auch gerne Wunsch-Tage von solchen Trainings vorgeschlagen werden (Sa./So. 01./02./08./09. März 2014).
(Erstes Training -in Aesch- wurde bereits erfolgreich durchgeführt!)

Eine “Bitte” noch an die angemeldeten Piloten: gebt bitte mir das Startgeld, passend, in Höhe von CHF 20.- vor dem Beginn des Wettbewerbes. Ich werde nach der Ankunft in Zäziwil ‘inglobo’ für alle Teilnehmer unserer MG-SD die Startgelder dem Organisator übergeben. Besten Dank!

Teilnehmer, welche gerne ihre Modelle richtig immatrikuliert beschriften möchten, folgt nach der GV Anfang März 2014, die Zuweisung der Bezeichnung - gemäss neuster Mitgliederliste. Dies ist nicht zwingend, aber es wird auf der Anmeldeliste erfasst und jeder Pilot sollte wissen, welche Immatr.-Nummer er hat.


Rückblick 2013:
Willi Rohmen, ein Kollege aus dem grossen Nachbarkanton hat ein sehr schönes Video verfilmt – Modellflugwoche Hahnenmoos 08/2013. Dieses Filmmaterial zeigt eindrücklich, was den Reiz des Alpinen Hangfluges ausmacht!
(>>>allerdings machen die vielen Elektrosegler - fast ANGST... es geht doch so gut "ohne"...) 
J J J

Nimm Dir Zeit, ein kleines Bier’chen oder ein Glas Wein, stell den Monitor auf ‘Full-Screen’ (oben rechts/unten rechts) und – GENIESSE - VIEL VERGNÜGEN!!!

HIER KLICKEN: willi-rohmen.magix.net


Viele Grüsse - Elmer


20. Januar 2014 - neue Projekte
                                - Hangflug Gnipen/Wildspitz (Südföhn!)
                                - Indoorfliegen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Leser!

- In Sachen 'neue Projekte' geht was in den Reihen der MG-SD  J
Mario's 'Rotmilan' wächst und wächst...!
Mittlerweile waren MKS- und Graupnerservo's eingetroffen und der Bau konnte weitergehen; es wurde eine Form für das Nasenblei gegossen, die Servokabel eingezogen, die Höhen- und Seitenruderanlenkungen durch spezielle 1.7mm Bowdenzug-Glasstäbe (Glooramsler) ersetzt und auch bereits sämtliche Servos verbaut. Die Flächenservos schillern nun in einem wahrlich - fürstlichen Dasein unter einer Plexiglasabdeckung(!!) - ein richtiges 'Schmankerl' an diesem Modell!!
Mario hatte sich hier richtig Mühe gegeben und etwas ganz Feines auf die Beine gestellt..  :-D
Wir dürfen gespannt sein, wann die ersten Zeilen des Maiden-Flights von Mario an uns gelangen.
Elmer fand übrigens bei Slowflyer einen sehr gut passenden 2S-LiPo-Akku mit 2'600mAh für dieses Modell; ein Akku mit unglaublich kleinen Abmessungen für seine Kapazität!
Wir dürfen gespannt sein, wann unsere bestellten Rotmilan fertig gestellt sein werden....

- Elmer's Graphite unterlag wiederum einer kleinen Überholung und freut sich nun über neue Quer- und Wölbklappen Ruderhörner (GFK eingeharzt). Auch wurden die (fehlerhaften) Wölbklappenservos mühsam mittels dem Dremel (...autsch) entfernt - und durch Robbe S3150er Servos - selbstverständlich in Rahmen verschraubt -  ersetzt; nun ist alles wesentlich spielfreier als vorher und dürfte bei schnelleren Geschwindigkeiten auch nicht mehr so schnell ins Flattern geraten!

- Zwei Kollegen von Mario flogen übrigens erfolgreich einen grösseren Salto (EL) am WW-Hang von Aesch ein - herzliche Gratulation!

- Und auch Pasci's Porter ist fleissig am Entstehen; das Fahrwerk wird wohl gedämpft sein und er steht bereits auf eigenen Rädern!

- Tobias hat mir einen sehr interessanten Bericht über sein neuestes Projekt gesendet (herzlichen Dank!!) - sein Herz schwebt zurzeit im Oldie- oder Retrohimmel...  der Weissleim und die Stecknadeln sollen hochleben und nicht vergessen sein! Doch seht selbst (und staunt), was er zu berichten hat:

Da ich im Moment ein wenig in der Retrophase stecke, habe ich mich in den letzten 2 Monaten mit einem meiner aller ersten RC-Segelflugmodelle, welches ich von meinem damaligen Primarlehrer geschenkt bekam, dem Amigo, beschäftigt. Mein Lehrer baute viele F1A Modelle und darunter war eben dieser Amigo. Fliegen liess er ihn nie und als er sah, wie mich Flugzeuge interessieren und auch wusste, dass ich diese versuchte ferngesteuert zu fliegen, schenkte er mir seinen Amigo. Dass war so ca. 1984. Sofort baute ich eine Fernsteuerung ein. Fliegen konnte ich noch nicht richtig. Das Einzige was ich konnte war von einem kleinen Hügel aus hinunter zu fliegen. Kurven waren damals ein Fremdwort. Wie es der Zufall wollte, war im kommenden Sommer über die Sommerferien, in unserem Dorf bei seinen Grosseltern, ein Junge aus Basel auf Besuch. Er war zwar ein paar Jahre älter aber er war vom gleichen Virus befallen und er konnte bereits fliegen. Als wir das erste Mal an einem richtigen Hang standen, er den Amigo startete war mir ganz komisch. Aber schnell lernte ich durch seine Hilfe, wie toll das richtige Modellfliegen sein kann.

Nachdem ich mir einen schönen Strak, S4083 (8%) auf HQWinglet (7.2%), für das Modell ausgedacht hatte und dieser rechnerisch gut aussah, entschloss ich mich, einen Amigo zu konstruieren. Baupläne hatte ich im Internet gefunden und los ging es. Da ich kein tragendes Höhenleitwerk bauen wollte entschloss ich mich ein NACA008 zu verwenden. Nur, wie baut man ein so kleines Höhenleitwerk mit einem vollsymmetrischen Profil ohne die Nerven zu verlieren? Eine Tragfläche wäre kein Problem gewesen, aber so ein kleines Höhenleitwerk...! Die Rippen sind sehr klein, wow was für ein riesen Gefummel und dann sollte das gute Stück auch noch abnehmbar, mittels Schraube befestigt sein. Also musste eine „dubelisichere“ Lösung her. Die Idee kam mir irgendwann, als ich am Arbeiten war und wir gerade ein Projekt zu Papier brachten.

Auch bei den Tragflächen wollte ich mir etwas Neues ausdenken, also habe ich Rippen mit Füssen konstruiert und zusätzlich die Füsse gleich als Auflage für die Endleiste verwendet. Ich glaube, das gibt es bis jetzt noch in keinem Baukasten –Yeah!! Dann wurde die Nasenleiste ebenfalls mit Füssen versehen, was ebenfalls einen „dubelisicheren“ Aufbau ermöglicht.

Der Amigo V3.0, so nenne ich das Modell heute, sollte natürlich so leicht wie möglich und trotzdem etwas von seinen Vorfahren haben. Für den Rumpf erinnerte ich mich stark an die Vorfahren, es wurde einfach so viel Gewicht wie nur möglich gespart. Da und dort etwas optimiert. Das Seitenleitwerk erhielt eine Scharnierachse welche leicht nach hinten zeigt, damit beim Einsatz vom Seitenruder gleichzeitig ein wenig Höhenrudereffekt entsteht.

Die Nase wurde so aufgebaut, dass sie ohne Nachbearbeitung mit Bleikugeln gefüllt werden kann. Somit ist das Gewicht möglichst weit vorne.

Nach dem das ganze Modell im CAD gezeichnet und die ersten Teile geschnitten waren, machte ich mich auch schon an den Zusammenbau. Für den Bau hatte ich den Plan ausgedruckt. Leider hatte meine Konstruktion so seine Tücken und ich musste den Aufbau zum Teil etwas optimieren. Am Ende baute ich 2 Höhenleitwerke, bis ich mit der Art und Weise des „dubelisicheren“ Aufbaus zufrieden war und bei der Tragfläche waren es gar 3 Stück. Jetzt aber passt alles.

In der Zwischenzeit habe ich für René einen Amigo gefräst, den Plan farbig ausgedruckt, eine Bilderbuchanleitung erstellt und ein Kabinenhäubchen tiefgezogen und zugeschnitten.

Die Bespannung sollte natürlich in Papier erfolgen, schlussendlich habe ich mir Retro auf die Fahne geschrieben. Also wie geht das schon wieder? Glutofix, Spannlack, Papier ;-)) Nach einigen Versuchen wusste ich es wieder. Tragfläche 2 mal mit Nitro-Hartgrund bearbeiten und nach jedem Anstrich schleifen (500er Korn). Danach ein Gemisch Nitrohardgrund ca. 200 ml. mit ca. 4gr. Uhu Hart auf die Rippen, die Nasenleiste und die Hinterkante der Endleiste aufbringen. Papier 19gr. auflegen, befeuchten und spannen. Jetzt mit einem Pinsel Spannlack auf das nasse Papier im Bereich des Gemisches aufbringen und alles trocknen lassen. Ober- und Unterseite muss gleichzeitig aufgebracht werden, sonst verzieht sich das Ganze. Nach dem Trocknen 2 Anstriche mit Spannlack und am Ende hat man eine knallharte Tragfläche, was mit Folie nie erreicht werden kann. Coooooool!!!

Für die Kabinenhaube habe ich mir eine Vacuumtiefziehvorrichtung gebaut und das funktioniert super.

Den Maiden Flight hat der Amigo V3.0 bereits hinter sich und ich bin mit den Flugeigenschaften recht zufrieden. Natürlich konnte ich ihn noch nicht so richtig in der Thermik fliegen, für das fehlt zur Zeit das richtige Wetter. Aber das hole ich nach. 

Für den Zäziwiler habe ich jetzt das richtige Kampfgerät und werde dort den Amigo einsetzen J.

Wenn schon Retro, dann richtig. Aus diesem Grund bin ich gerade dabei einen Motorhalter zu bauen um den Amigo via Cox Motor  http://coxengines.ca in die Höhe zu bringen.

Wer jetzt jemand Lust verspürt in Richtung Retro zu gehen, kann sich bei mir melden.

Viel Spass, viel Staub wünsche ich euch.
Gruss Tobias

Hangflug Gnipen/Wildspitz - ein Abenteuer:
Letzten Samstag war starker Südföhn angesagt; und da der Nebel die flachländige Vorherrschaft für sich reservieren sollte, entschloss ich mich, auf den Gnipen zum Föhnfliegen zu 'gehen'! (...uff!!!)
Als da wären gute Tip's für solche Abenteuer im Winter: Rucksackmodelle sind praktisch ein Muss - die Hände sollten frei bleiben um die Wanderstöcke zu halten, welche man beim Schneeschuhlaufen zwingend braucht; ein bis'chen Kondition kann auch nicht schaden; Klamotten zum Wechseln sind nicht schlecht; Windschutz für den Sender - unabdingbar; eine Kanne heissen Tee; ein oder zwei Buff's für Hals und Kopf; Sonnenbrille und den Fotoapparat... und solche Sachen eben...   ;-]
Der Aufstieg war wirklich happig und nicht so eben zu erledigen; der heftige Wind (zum Glück hatten wir meist Rückenwind!) tat sein Übriges dazu. Oben angekommen wurde festgestellt, dass der starke Föhn irgendwie von allen Seiten bliess! Allein den Flieger aufzubauen - in dem Schneesturm - war ein Erlebnis für sich (ja nicht zu viel Schnee in den Rumpf gelangen lassen). Dann ab zur Kante; das Modell nochmals von Schnee von den Flächen befreit, Ruder- und Akkucheck, eine Hand ich den Senderschutz einführen und einen geeigneten Moment abwarten um das Modell einhändig in den böigen Föhnwind zu entlassen. Das war ein wahrlich - Point of no return!
Aber es trug natürlich von Anfang an - und zwar in Extremis - die ASW-20 schon fast im Festigkeits-Grenzbereich!! Und es konnte gebolzt werden, wie es einem beliebte...
Am meisten Spass machte es; den Felssturz von oben her - voll ins Tal hinab zu düsen... oder, von weit draussen her, abwärts zu stechen, von unten gegen den Hang zu fliegen und unmittelbar vor einem - hoch zu schiessen; ein unglaubliches Spektakel in der Luft und all dies, mitunter den Hang für mich alleine!

Lediglich die abschliessende Landung war (wie erwartet) etwas ruppig; sie wäre eingentlich gut gelungen... jedoch rutschte das Modell den schneereichen Abhang hinunter und landete letztendlich in den Büschen. Mit einem Flächenschaden kam ich jedoch noch glimpflich davon - und das Flugerlebnis war dies allemal wert - frei nach dem Motto: wer nicht wagt, gewinnt nicht!!
Auf jeden Fall freue ich mich bereits jetzt schon auf einen wind- und thermikreichen Frühling 2014 - das ist sicher    :-)

Hallenfliegen:
Letzten Sonntag waren wir wieder einmal eine 'überschaubare' Truppe in den Hallen des Schulhauses Badweiher... Dennoch wurde natürlich fleissig geflogen und ein paar Aufnahmen mittels GoPro-Kamera getätigt. Leo's Junior meisterte erfolgreich seine ersten Flüge mittels eines neuen Inferno - bravo!

Wettbewerbe/Pfingsten:
...es gibt einen neuen Anmeldestatus! (zu sehen unter Termine!)

Für Interessierte (Segler, Surfer und sonstige windhungrige Aktive) hab ich hier noch eine Windtabelle zum "Umrechnen" der verschiedenen Bezeichnungen von Windgeschwindigkeiten. Desweiteren habe ich einen lesenswerten Hangflug-Kodex gefunden - schaut doch mal rein.

Viele Grüsse - Elmer


01. Januar 2014 - Neujahrsfliegen
                               - Hangflug Aesch/Lindenberg

 

 

 

Es guet's Neu's - liebe Leser!

Das Neujahrsfliegen 2014 war, im Vergleich zum letzten Jahr, erfreulich anders...
Angefangen bei einer Vielzahl von Piloten und Besuchern und endend mit traumhaften Wetterverhältnissen!

Beinahe frühlingshafte Bedingungen empfingen uns auf dem Flugplatz um die Mittagszeit; lediglich die noch milderen Temperaturen fehlten für ein Solches.
Schlecht für all jene, welche ihre Wasserflugmodelle mit dabei hatten... und auf Schnee hofften. "Macht nix", dachten sich andere und nutzten einfach die nasse Wiese als Start-, Fahr- und Landebahn.
J
Sehr erfreulich war, und ich vermute mal, dass noch nie in der Geschichte der MG-St.Burkhard, solch viele Besucher am Neujahrsfliegen auf dem Flugplatz weilten; ein toller Erfolg, welcher sich hoffentlich auf die kommende Flugsaison auswirkt.
Für örtliche Wärme sorgten die Kids; sie heizten dem Grill ordentlich ein und versetzten den Bratwürsten dunkle Filetstreifen – lecker. Weiterhin gab’s Chips, Kekse, Kaffee in div. Variationen und… Glühwein. Für die schmucke und beleuchtete Deko hatte ja Quick frühzeitig gesorgt.
>>>Ganz herzlichen Dank an alle edlen Spenderinnen, Spender und Helfer!

Geflogen wurde natürlich auch; neben den bekannten kleinen Warbird’s, sah man einen heiteren 'Synchronflug‘ von zwei Fun-Cup‘s von MPX. Remy und Heinz gaben sich hier vom Besten. Steven trumpfte mit einer neuen Akromaschine auf, einer elektrisch betriebenen Suchoy von Sebart. Mit diesem Modell wird er sich sehr gut im Pattern- und im 3D-Kunstflug üben können; genau das Richtige für solch junge und engagierte Piloten. Elmer’s kleiner Elektroracer (Fuzzy) hat seine Flächen gestreckt – Motordefekt; während dem letzten Flug vermutlich überhitzt. Er wird wohl sein künftiges Pensions-Dasein immerhin als Windrad im Garten verbringen dürfen…  ;-]
Desweiteren flogen Heli’s, DD-Spider, Edge, Discus, Corsair’s, Mustangs etc. etc. – fast allesamt elektrisch betrieben, was die Geräuschemissionen natürlich nur positiv beeinflusst.
Pasci hatte u.a. eine neue, kleine P-40 Warhawk (Nano-Racer) mit dabei...  erstaunlich, es passt doch tatsächlich ein 3S-2'200mAh Lipo in dieses kleine Fliegere! Und das Ding zischt ganz schön ab damit - let's Race, let's Fun!
Dieses bunte Treiben hielt bis in die abendlichen Stunden an, so dass wir dieses eine Mal auf die letzte Runde in einem Restaurant getrost verzichten konnten und uns in den Hobbyraum zurückziehen konnten.
J

Hangflug Aesch:
Über die Feiertage konnte, wie auch letztes Jahr, wiederum Hangflug betrieben werden. Ein paar wenige, Unerschrockene (oder soll ich sagen – S.ü.c.h.t.i.g.e.), trafen sich ab und zu zum gemeinsamen Westwindfliegen inklusive guter(!) Thermik. Wir teilten uns den Haushang gemeinsam mit auffällig vielen Greifvögeln wie Milan‘s und Bussarde. Die milden Temperaturen machten dies möglich; was für ein Start in die neue Saison.
Über die Feiertage war ich etwas unterwegs und hatte tatsächlich im Gebiet First/Heiligkreuz, auf der  Rengg, einen
Steinadler aus nächster Nähe beobachten können; ein tolles Erlebnis. Habt Ihr gewusst, dass sich in der Schweiz bereits seit 2009 wieder über 300 Paare von diesen herrlichen Tieren angesiedelt haben? Genial!

Neue Projekte:
-Pascal's neuer Pilatus Porter wächst von Tag zu Tag; der Bau soll unheimlich Spass machen – so sein Statement. Der Hersteller ist übrigens
Aerobel.
Die technischen Daten zum Modell lauten wie folgt:
Massstab 1:5, Spannweite 3.03m, Länge: 2.10m, Gewicht: ca. 10kg
Motorisieren werde ich ihn mit einem Elektromotor vom Type RimFire 65cc. und 12S Akku 5000-10‘000 mAh.
Auch werde ich eine Schleppkupplung einbauen, aber ob es funktioniert werden wir noch sehen. Die Schubkraft sollte bei ca. 17 kg liegen. 
Gruss Pasci

-Mario’s neuer F3F/F3B-Segler (Rotmilan) wächst ebenso, leicht gemächlich und mit Genuss. Wir haben uns auch schon zusammengesetzt und uns eingehend über die Vorgehensweise des Bau’s unterhalten. Warum? Ganz einfach; weil noch weitere „Rotmilan“ bestellt wurden…  bloss so 5Stk….    ;-]
Der Bausatz ist sehr präzise gefertigt und umfangreich ausgestattet; sogar edel gefertigte Flächen- und Leitwerktaschen sind bei diesem Modell mit dabei.
Hier merkt man, dass noch mit Herzblut produziert wird. Die Rumpfnähte sind äusserst fein, das fertig lackierte (ein Formteil!!) Servobrett sowie das Ballastrohr, bereits fix-fertig eingeharzt. An Ballast ist übrigens auch einiges möglich: von ca. 2‘200g min. Abfluggewicht bis knapp über 4kg max. ballastiert. Also fast das zweimalige Flugzeuggewicht. Hier werden sich grosse Möglichkeiten an diversen Fluggewichten zum Experimentieren ergeben. Wir dürfen gespannt sein, wie das Modell die verschiedenen Flugaufgaben meistern wird; aber dazu braucht‘s noch ein wenig Zeit.

Wettbewerbe:
Mario ist übrigens beim Neujahrsfliegen mit Ziellandewettbewerb
in Triengen mitgeflogen; die Rangliste seht Ihr hier - Rang 9 - bravo!!

Hier die versprochenen Bilder!! (Danke, Mario, Pasci, Johnny und..., für's Fötelen!!)

Mit Fliegergrüssen aus dem noch jungfräulichen 2014 !!
Elmer

Wir möchten erinnern:
Bitte -immer- alle Lipo-Akkus (seien sie noch so klein) zum Laden und Einlagern mit Bedacht behandeln!
Soll heissen; Lipos immer in einem Lipo-Sack oder einem geeigneten, nicht brennbaren Behälter laden/lagern. Auch immer auf ein geeignetes Ladegerät-, sowie das korrekte Ladeprogramm achten und die Akkus niemals in Abwesenheit laden! (regressive Versicherungsleistungen und Busse!)
Kein "noch schnell" geladener Lipo zum "schnell mal" fliegen gehen, ist ein abgebranntes Modell/Auto oder im ungünstigsten Fall, Haus wert!!       Lipo-Tipp

   

image