Schlepptag 2026

Vorbereitung

Wind und strömender Regen beim ersten Helfertreff am Freitagabend liess uns kaum am Aufbau arbeiten, aber die Prognosen für Samstag prophezeiten Rückseitenwetter zwischen zwei Fronten – zwar mit ungünstigem Westwind, aber mit Cumulus Bewölkung und blauem Himmel. Bise wäre uns zwar lieber gewesen, aber Thermik nehmen wir immer gerne.

Genau so kam es dann auch: Als Seglerpilot musste man die Thermik gegen den dynamischen Abwind vom Lindenberg her ausspielen, um oben zu bleiben, ähnlich wie schon letztes Jahr. Es gab auch reichlich Gelegenheit, Seitenwindlandungen zu trainieren. Anspruchsvoll, aber für unsere Teilnehmer fliegbar. Das sind bekanntlich alles Könner. 😎

Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung, sagten sich Schlepptagorganisator Hugo Christen mit Platzpfleger Marcel Hurschler und begannen den Tag zusammen früh auf unserem idyllischen Flugfeld. Dabei machte Hugo schon mal ein paar Bilder von der Morgenstimmung und dem prächtigen Sonnenaufgang.
Pünktlich um 8.00 war bereits die komplette Helfercrew vor Ort und begann unter der Leitung von Präsi Beat umgehend und speditiv mit dem Aufbau der Infrastruktur. Alle Hände packten an.
Markus wies derweil die eintreffenden Piloten und Besucher in die Parkplätze ein und
der Apron begann sich stetig zu füllen.

So konnte das Pilotenbriefing durch unseren Präsi Beat plangemäss um 09:30 stattfinden. Gut 20 Piloten fanden sich dafür ein. Kurz darauf startete auch schon das erste Gespann.

Flugbetrieb

Der emsige Schleppbetrieb sollte den ganzen Tag andauern. Nur zwischen 12 und 13:30 ruhten die Motoren. Dann wurde der Hauptharst Gästeschar verpflegt, während leise Elektrosegler den Himmel beflogen.

Es fanden sich 4 Schleppiloten mit 5  Schleppmaschinen ein: Eine SU 31 und eine AS202 Bravo (von Hugo Christen), Eine Decathlon Bellanca (von Georg Gloor), eine und eine Taylorcraft (von Gastpilot Rolf Ritter) und eine Sportsman (Von Tobias Kunz)

Die Schlepper lieferten im Turnus eine Vielzahl von Seglern aller Art am Isenbergschwiler Himmel ab.
Sämtliche der ungezählten Schlepps verliefen vollig problemlos. Vielen Dank Euch dafür.

Mit Hugo Peyer und Thomas Notter hatte wir zwei erfahrene Flugleiter.

Der Apron wurde dieses Jahr etwas vergrössert. So konnten sich Leute und Flugzeuge verteilen.

Mit vorhandenen Liegestühlen wurde spontan eine “Spectator Lounge“ gebildet, welche immer gut frequentiert war:  Man kommentierte den Flugbetrieb und tauschte sich aus.

Totalverluste hatten wir auch dieses Jahr keine zu beklagen, aber der Westwind forderte einige Tribute und Glitches: Ein Segler musste zwei Nächte auf einer Baumkrone verbringen weil der Pilot den Abwind in der Base auf Piste 18 unterschätzt hat. Er wurde dann von unserem Martin lokalisiert und dank Marco vom Forstamt Muri praktisch unbeschädigt geborgen. Auch die anderen außen gelandeten Segler erlitten keine groben Schäden.
Die Sportsman und die Bellanca kamen einmal auf dem Rücken zum Stillstand und brauchten danach je einen neuen Carbon-Propeller, schleppten aber danach weiter. Einer unserer Sponsoren hat sicher passenden Ersatz im Angebot!

Aviatiker Kameradschaft

Natürlich ist Begeisterung für die Fliegerei das Kernthema bei einem solchen Anlass, aber er verbindet auch Menschen. Sei dies durch Teambildung im Club, das Brücken schlagen zu anderen Clubs und Piloten oder durch die Begeisterung von Jugendlichen, Gästen, geladenen Anwohnern und Passanten wie Velofahrer, Wanderer oder schwere Jungs auf Motorrädern.

Unser Catering Team mit Roli, Luca, Adi und weiteren Helfern bewirtete den ganzen Tag unermüdlich Piloten und Besucher, Quick brachte Verpflegung und Kuchen und Koni schaute, dass sie Kasse stimmte. Tobi und weitere steuerten Kuchen bei. Zudem brachte Toby Zelte und schleppte und flog Segler. Walter, Joe und ich fotografierten, Martin leistete Springer- und Recoverydienste. Viele weitere halfen mit – ich kann sie leider nicht alle erwähnen, aber allen sei ganz herzlich gedankt.
Manche Gäste blieben bis nach Ende des Flugbetriebes.  Einige halfen sogar noch beim Aufräumen. Flieger Bruderschaft eben.

Last but not least danken wir nochmals all unseren Sponsoren. Ihre Grosszügigkeit hat wesentlich dazu beigetragen, dieses Event zu realisieren.
Interessantes Detail: Die Stromversorgung des gesamten Anlasses tagsüber (Kaffeemaschinen, Kühlschränke, Ladegeräte, etc.) wurde mit einem KIA-PV5-Elektro-Kleinbus unseres Sponsors Senn AG bewerkstelligt. Manch ein Pilot bekam angesichts des schmucken, praktischen, lautlosen Fahr-Hangars glänzende Augen.

Es standen uns folgende Sponsoren zur Seite und unterstützten uns:

TUN Modellbau Sarmenstorf, Landgasthof Guggibad,  Modellbau Rupperswil, HEBU GmbH Gemeinde Muri, Raiffeisenbank Wohlen, Aigen Art Werkstatt für Druck und Beschriftung, Rent A Grill, Modellmarkt24, Leomotion, Berger Gartenbau, Auto Senn

Raiffeisen
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